Warum? Eine Frage, auf die man eigentlich keine Antwort bekommt, und wenn, kann sie uns in eine falsche Richtung lenken. Den Sinn suchen wir alle – denn Sinn hinter Jesu »Trägheit« in der Geschichte haben alle nicht verstanden. Aber vielleicht liegt der Sinn ja nicht im Vergangenen, sondern im Zukünftigen. Es wäre für mich der »Schlüssel« in der Geschichte vom Tod und der Auferweckung von Lazarus. Denn nach der Todesnachricht spricht Jesus ein Machtwort. Kein Menschenwort, kein Mitleidswort, sondern ein Gotteswort, das Neues schafft: nämlich Leben, wo einst Tod war. Ein Einblick in das Neue, das durch Jesus Christus angebrochen ist – ein Ausblick auf das, was kommt. »Sinn« ergibt es am Ende nur durch Ostern.
Daniel Hoffmann
